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Akku-Schrauber

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Akkuschrauber werden als Einzweckgerät meist im gewerblichen Bereich eingesetzt. Die Sonderform des Stabschraubers findet auch im Heimwerkerbereich Verwendung.
Akkuschrauber haben eine Getriebeabstufung, welche niedrige Drehzahlen, aber hohes Drehmoment bevorzugt. Zur Begrenzung des Drehmomentes dient eine in Stufen einstellbare Kupplung, welche beim Erreichen des gewählten Drehmomentes überrastet.
Der Einstellbereich des Drehmomentes liegt meist zwischen 0,5...15 Nm. Das maximale Drehmoment des Motors liegt um den Faktor 2...3 über der höchsten Drehmomenteinstellung der Überrastkupplung. Hierdurch wird gewährleistet, dass das abgegebene Drehmoment auch dann constant bleibt, wenn das eigentliche, verfügbare Motordrehmoment wegen der zum Ende der Entladung niedrigeren Akkuspannung zurückgeht. Man benützt also den Drehmomentüberschuss des Motors als Leistungsreserve.
Eine Sonderform des Akkuschraubers, der sogenannte Tiefenanschlagschrauber, verfügt über einen Tiefenanschlag. Dieser bewirkt, dass nach Erreichen einer bestimmten Einschraubtiefe (z. B. von Senkkopf- Holzschrauben in Holz) der Schraubvorgang durch eine Ausrückkupplung beendet wird.
Typische Bauformen der Akkuschrauber sind Ausführungen mit Pistolengriff, Mittelgriff und im unteren Leistungsbereich mit Stabgriff.
(Siehe auch: IXO)