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Innenputz

Zum Innenputz werden Innenwandputz und Deckenputz gerechnet. In bewohnten Räumen ensteht Feuchtigkeit. Der Innenputz soll Feuchtigkeit aufnehmen können und sie später wieder abgeben. Er reguliert also die Luftfeuchte/Raumklima.
Findet eine solche Regulierung nicht statt, bildet sich an der Wandoberfläche ein Feuchtigkeitsfilm, der zu Schäden an Wand und Mauerwerk führt. Tapeten verbessern, Ölfarben und Spachtelmassen vernichten die feuchtigkeitsregulierende Wirkung des Innenputzes.
Innenputze dienen als Träger von Anstrichen, Tapeten und anderen Belägen. Sie müssen deshalb ausreichend fest sein, gut haften und eben sein. Unebenheiten verursachen später störende Schattenwirkungen.
Ebenso wie beim Außenputz verbessert das Aufbringen eines Innenputzes die Schall- und Wärmedämmung einer Wand/Decke.
Um genügend Feuchtigkeit speichern zu können, darf der Innenputz nicht zu dünn aufgetragen werden.

Allgemein kann gesagt werden: Innenputze sollten an Wand/Decke im Mittel 1 cm (einlagig) und 1 - 1,5 cm (zweilagig) besitzen. Die Verarbeitungweise entspricht den Verarbeitungstechniken von Grund- und Außenputz.

Tip:
Dieser Tip bezieht sich auf Bauherren, die eine Firma mit dem Verputzen beauftragt haben. Innenputzarbeiten bringen während der sonst parallel verlaufenden Ausbauarbeiten immer einen Engpaß. Bevor die ausführende Firma anrückt, sollten alle bis zu diesem Zeitpunkt zu erbringenden Teilleistungen abgeschlossen sein. Das Mauerwerk muß in einem, zu verputzenden, Zustand sein. Eckprofile/Eckschutzschienen sollten, wenn nötig angebracht sein.

Praxis, siehe:

Grundputz
Dekorputz verarbeiten